Reisen - 06.07.12

Wanderpause am Meer

Da es nicht sehr viele Unterkünfte auf der Insel gibt (oder 2012 gab), buchten wir im Süden in Grand Anse ausnahmsweise ein Vier-Sterne-Hotel. Völlig verschwitzt und mit einem sehr dreckigen Auto kamen wir nach unserer Wanderung auf dem Vulkan am Hotel an: dem Palm and Spa. Es sollte sich jedoch bezahlt machen! Hausgemachter Eistee und nasse Handtücher zur Erfrischung bei der Ankunft - nach der Wanderung genau das Richtige! Die Dusche war eine Wohltat. Eine sehr schöne Hotelanlage mit grandioser Geräuschkulisse durch die starke Brandung. Ein Schild am Strand weist auf Gefahr durch Haie hin. Es waren trotzdem Surfer im Wasser.

     

Spontan entschieden wir uns zu einem Halbpension-Upgrade für 42 € pro Person, da wir keine Lust mehr hatten, uns ein Restaurant zu suchen. Vor dem Abendessen gab es eine kreolische Musik- und Tanzdarbietung mit Welcome-Drinks und Snacks. Das Essen war ein Traum - sehr leckere lokale Küche. Nach dem Essen fielen wir totmüde ins Bett. Der Wecker stand ausnahmsweise mal nicht auf 6 Uhr. Geweckt wurden wir allerdings von einem Hahn aus der Nachbarschaft. War aber nicht schlimm, weil die Sonne schien, wir waren umgeben von Palmen, es waren keine Wolken zu sehen und wir hörten exotisches Vogelgezwitscher. So könnte ich jeden Morgen aufstehen.

Nach dem besten Frühstücksbuffet des Urlaubs gingen wir noch kurz zum Strand und machten uns dann wieder auf den Weg nach St. Rose, zur Kathedrale, die vom Lavastrom verschont geblieben ist. Unterwegs hielten wir an der Cascade Langevin an, einem Wasserfall bei der Gemeinde Saint Joseph. Ein toller Anblick, für den das Stativ für eine Langzeitbelichtung ausgepackt wurde. Auf dem Weg nach St. Rose kauften wir an einem kleinen Straßenstand noch Vanille. Danach hatten wir lange gesucht. Da in St. Rose sonst der Hund begraben war, führte uns die Suche nach einem Restaurant nach St. Anne, wo wir zumindest erstmal einen Souvenir-Shop fanden. Ein Tipp führte uns zu "Chez Eric", einer Pizzeria. Ich bestellte eine Pizza mit einer lokalen Wurst, die ziemlich fettig war und nachts für einigen Durst sorgte. Nach dem Frühstück am Hotel La Fournaise ging es am nächsten Morgen weiter Richtung Hell-Bourg.

     

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