Reisen - 10.07.12

Zehn Nächte am Strand auf Mauritius

Nach zehn Tagen Wandern auf La Réunion wollten wir uns zehn Tage am Strand erholen. Vorab: eine andere Aufteilung mit mehr Zeit zum Wandern wäre besser gewesen. Wir waren schon bei der Ankunft auf Mauritius total entschleunigt und erholt.

Ein vorab gebuchtes Shuttle brachte uns vom Flughafen im Süden in den Norden der Insel zu unserem Hotel, dem Veranda Grand Baie Hotel & Spa. Gebucht hatten wir Halbpension und kamen noch rechtzeitig zum Abendessen an. Das Hotel liegt direkt an der Bucht und hat einen Strandzugang. Die Zimmer sind in zweistöckigen Bungalows untergebracht und im kreolischen Stil. Das Essen war abwechselnd Menü und Buffet. Im Anschluss gab es immer einen DJ zur Unterhaltung. Das Hotel hat einen eigenen Spa, wo wir uns ein paar Massagen gönnten. In der Nähe des Hotels befinden sich ein Basar und ein Einkaufszentrum, wo wir Souvenirs kauften.

Eigentlich ist von Mai - November Trockenzeit, aber es regnete in regelmäßigen Abständen sehr stark, dafür aber nur kurz.

    

Das Hotel bietet Ausflüge an und so nutzten wir das Glasbodenboot zum Schnorcheln am Riff und machten zwei Fahrradtouren zum Mont Choisy Beach, vorbei an einem bunten Hindutempel und vielen kleinen Straßenständen und eine in den Norden der Insel zur Kirche am Cap Malheureux, vorbei am Perebeye Beach. Außerdem nutzten wir das Angebot des Windsurfens und Tretbootfahren. Langweilig wird einem im Hotel nicht.

      

Touritour in den Süden der Insel

Für 500 Rupien pro Person buchten wir einen Ausflug in den Süden der Insel. Heute sind das umgerechnet 12,25 €. Was kann man dafür erwarten? Eine Promotour natürlich. Wir hielten an Shops und das Mittagessen fand auch in einem ausgesuchten Restaurant statt. Allerdings aß da nur eine Person. Alle anderen hatten Lunchpakete ihres Hotels erhalten. Jedoch steuerte die Tour auch schöne Ziele an: Als erstes zum Vulkankrater Trou aux Cerfs, der mitten in der Stadt Curepipe liegt. Anschließend ging es zu einem heiligen See mit Hindutempel, wo man sich in verschiedenen Sprachen segnen lassen konnte. Auch auf deutsch. In Chamarel ging es zum Wasserfall und der siebenfarbigen Erde. An einem Aussichtspunkt endete die Tour und bevor es zurück zum Hotel ging, kauften wir am Straßenrand noch einen Mix aus Kokosflocken und Honig. Leider fanden wir diesen Snack später an keinem anderen Ort mehr, denn er war sehr lecker! Aufgrund eines Staus dauerte die Rückfahrt über zwei Stunden, aber wir hatten ja nichts mehr vor und waren im Urlaub.

           

Schnorchelausflug mit dem Speedboot in den Norden

Bei einem Spaziergang in den Ort buchten wir eine Schnorcheltour in den Norden. Mit einem Katamaran - dachten wir. Letztendlich stellte sich heraus, dass wir das Speedboot gebucht hatten, was aber auch nicht schlimm war. Die Ziele waren Îlot Gabriel und die Nachbarinsel Île Plate (Flat Island - nicht flach) und Coin de Mire (Gunner´s Point) zum Schnorcheln. In der Gegend gibt es auch noch Round Island, die aber nicht rund ist. Die Tour war etwas teurer, als der subventionierte Ausflug in den Süden der Insel, aber dafür waren ein leckeres BBQ und die alkoholischen Getränke inklusive. Und die hatten es in sich.

Auf dem Hinweg gab es viele Wellen und manchen Passagieren wurde schlecht. Dazu wurde mauritianischer Kaffee serviert, was sich als Rum-Cola herausstellte. Nach 35 Minuten erreichten wir die Îlot Gabriel und hatten 30 Minuten Zeit zum Schnorcheln. Unter Wasser gab es einige schöne Fische zu sehen. Auf der Île Plate war das Mittagessen auf 12 Uhr angesetzt, allerdings verzögerte es sich etwas, da der Grill durchgerostet war und ein anderer verwendet werden musste. Hier erkundeten wir die Insel auch zu Fuß und wurden vom Regen etwas überrascht. War aber nicht weiter schlimm.

Getränketechnisch wurden wir inzwischen mit Jungle Juice versorgt: Rumpunsch mit Früchten. Dazu gab es mariniertes Hähnchen, Würstchen, Fisch und diverse Salate. Zum Nachtisch dann gegrillte Bananen mit Honig und Zucker. 

Schon leicht einem im Tee, ging es zum letzten Schnorchelstop: Coin de Mire. Hier war die Wassertiefe bei knapp acht Metern und es gab nicht so viele Fische zu sehen. Nach 30 Minuten im Wasser ging es ohne Wellen zurück zum Strand in der Bucht, wo wir den beiden Bootsführern noch eine Flasche Rum abkauften. Diese sollte den Abend des Tages jedoch nicht mehr erleben, weil sie uns im Hotel leider runter fiel. Dafür kauften wir am letzten Tag im Supermarkt noch eine Flasche Rum, die mit der Hand bemalt war.

     

Damit endete unsere dreiwöchige Reise. Der Wecker war auf 3:20 Uhr gestellt und das Hotel stellte uns ein Frühstückspaket zur Verfügung. Um 3:50 Uhr kam unser Flughafentransfer und um 7:15 Uhr war Boarding. Zwölf Stunden Flug nach Frankfurt und eine Bahnfahrt lagen vor uns, aber wir waren sehr erholt. 

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