Sport

Škoda Velotour als virtuelles Rennen

Da das Rennen am 1. Mai bereits im März abgesagt wurde und aktuell eine Verschiebung in den Herbst geprüft wird, wurde vom Veranstalter ein virtuelles Rennen organisiert. Super! Auf der Plattform Rouvy wurde durch das Frankfurter Rotary Cycling Team ein Video für die 40 km lange Strecke zur Verfügung gestellt. Kein Feldberg am 1. Mai 2020 - mal was Neues. Ich hätte die Strecke ja auch so fahren können, aber es war wieder ein regnerischer und kalter Tag, wie 2017, als ich durchnässt und durchgefroren mit blauen Füßen ins Ziel kam. Zwar habe ich inzwischen bessere Ausrüstung, die mich besser gegen Kälte schützt, aber eine nasse Fahrbahn muss bei der Abfahrt vom Feldberg echt nicht sein.

Start war anstatt um 9 Uhr morgens erst um 14 Uhr. Sehr angenehm zum Ausschlafen. Die Strecke konnte man schon vorab in der App fahren und die schnellste Zeit lag vor dem Rennen bei knapp über einer Stunde. Da ist einer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knackigen 40 km/h gefahren - nicht schlecht! Ich wollte immerhin 27 km/h als Durchschnittsgeschwindigkeit erreichen, bzw. unter 90 Minuten bleiben, da ja dieses Jahr der Feldberg fehlte und ich in der Vergangenheit immer knapp unter 25 km/h blieb.

Leider stürzte die Rouvy-App bei 37 km einfach ab und ich konnte nach einem Neustart nicht wieder an der Stelle einsetzen, sondern hätte komplett neu starten müssen. Das wollte ich dann nicht und das führt auch dazu, dass ich bei Zwift bleibe. Die App ist noch nie abgestürzt. Aber immerhin hatte ich nach einer Stunde eine Strecke von 31 km hinter mir und damit bis dahin das Ziel meiner Durchschnittsgeschwindigkeit übertroffen. Ich rechnete zu dem Zeitpunkt mit einer Zielankunft unter 85 Minuten. 

Fazit: schöne Aktion der Veranstalter! Schade, dass die Technik versagt hat. Offiziell wäre das jetzt ein DNF. Zurück zu Zwift!

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