Essen - 17.02.21

Kulinarischer Kurztrip: Okonomiyaki aus Japan

Wenn man schon nicht verreisen kann, kann man sich wenigstens den Geschmack nach Hause holen. Am vergangenen Wochenende bereitete ich Okonomiyaki aus Japan zu. Im Prinzip sind das herzhafte Pfannkuchen und die Zutaten sind frei wählbar (Okonomi bedeutet "wie Sie möchten"). So kann man mit diesem Gericht sehr viel variieren und sich schon wieder auf die nächste Reise nach Fernost freuen. Das Rezept ist aus dem Buch Authentisch Japanisch von Aya Nishimura und die Zubereitung ist wirklich einfach.

Man verquirlt 320 ml Dashibrühe mit vier Eiern und vermischt alles im Anschluss mit 320 g Mehl und zwei Teelöffeln Backpulver, bis der Teig glatt ist. Dazu kommen 400 g kleingehackter Weisskohl und eine Hand voll Garnelen. In einer Pfanne müssen dann beide Seiten gebraten werden, bis sie goldbraun sind. Auf dem Teller kommen noch Tonkatsu-Soße und Mayonnaise im gezackten Muster dazu und als Garnitur kommen Bonitoflocken (Katsuboshi) drauf. Eigentlich auch noch Aonori, aber die hatte ich nicht. Die Menge hat für vier Stück gereicht, und da Okonomiyaki ganz schön mächtig sind, konnten wir vom Ergebnis zwei Tage lang essen. Optisch war alles noch nicht so wie die Varianten aus Japan unten, aber für den Anfang schon mal nicht schlecht.

 

Die Zutaten erhält man im Asia-Shop, oder bequem im Internet (zum Beispiel bei 1mal1japan.de oder Amazon). Es gibt spezielles Okonomiyaki-Mehl, aber das braucht man nicht zwingend.

In Japan gibt es regionale Unterschiede bei der Zubereitung. So werden in Hiroshima zum Beispiel Nudeln unter den Fladen gepackt. Die Bilder unten zeigen Okonomiyaki aus Hiroshima, Osaka und Tokio. 

   

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