Technik

Ein einfaches Setup für Rollentrainer

Seit ein paar Jahren nutze ich im Winter einen Rollentrainer. Zu Zeiten von COVID-19 und Homeoffice fahre ich ebenfalls nur in der Wohnung und das auch mal in der Mittagspause für eine halbe Stunde. Es ist echt praktisch! Ich könnte auch auf die Terrasse, aber die Geräusche, die die Rolle verursacht, möchte ich den Nachbarn nicht zumuten.

Als Gerät nutze ich einen Tacx Vortex Smart und dazu am Lenker eine Halterung für Tablets, die wirklich einfach montierbar ist. So sehe ich den Bildschirm bei der Fahrt direkt vor mir. Kompatible Apps gibt es einige und bisher habe ich Zwift und Rouvy ausprobiert, wobei mir bisher Zwift besser gefällt. Natürlich könnte ich das Fahrrad auch vor den Schreibtisch stellen und den Monitor vom PC nutzen, aber so bin ich flexibler mit dem Standort. Für Fahrtwind stelle ich mir einen Ventilator neben das Rad. Alles ist innerhalb von zwei Minuten auf- und abgebaut, was sehr praktisch ist. Abgebaut lässt sich der Rollentrainer leicht verstauen und nimmt zusammengeklappt nicht viel Platz weg.

Nach den ersten Fahrten bemerkte ich einen hohen Abrieb vom Mantel, weswegen ich einen Spezialmantel von Tacx bestellte. Der hat zwar auch ein bisschen Abrieb, aber deutlich weniger als der normale Mantel. Da ich nicht ständig den Mantel wechseln möchte, kaufte ich noch ein einfaches Hinterrad mit einer 105er Kassette vom Händler des Vertrauens dazu. Das Hinterrad zu wechseln, wenn ich draußen fahren möchte, geht deutlich schneller, als der Wechsel eines Mantels.

Die Kommunikation zwischen Tablet und Rollentrainer erfolgt via Bluetooth, weswegen ich meine Sensoren von Garmin mit ANT+ nicht nutzen kann. Der Rollentrainer an sich unterstützt allerdings ANT+. Die Nutzung mit ANT+ würde funktionieren, wenn ich meinen Desktop-PC nutzen würde und ein ANT+ USB-Dongle hätte (es gibt auch andere Varianten, einfach mal bei Amazon schauen). Deswegen habe ich Sensoren von Wahoo, da diese sich ebenfalls über Bluetooth verbinden lassen und direkt erkannt werden. Bei der ersten Fahrt mit der Rouvy-App hatte der Trittfrequenzsensor jedoch einige Aussetzer, weswegen ich ihn dort deaktiviert habe. Bei Zwift ist das nicht so.

  

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