Sport

Vierter Start bei der Škoda Velotour

Viertes Jahr mit dem Rennrad - vierter Start bei der Škoda Velotour. Man kann halt nicht so oft ohne Autos und Ampeln durch Frankfurt und die Umgebung fahren. Besser vorbereitet als sonst? Jein. Kraft und Kondition haben durch Knieprobleme und dadurch weniger Training ein wenig gelitten. Dafür war der Anstieg zum Feldberg nicht unbekannt und wie 2016 folgten nach dem großen Anstieg nochmal drei weitere. Damals habe ich beim letzten Anstieg geschoben, und war nicht alleine. Heute sollte es anders sein! 

Die Teilnahme wurde wieder über den VDES organisiert und ich holte meine Startunterlagen am Dienstag ab. Erstmals nahm ich auch an der Pasta-Party teil, allerdings war das geschmacklich kein Highlight. Auf der Rad-Expo deckte ich mich mit Gel und Riegeln ein und übernachtete dann bei meinem Kollegen Marcel in Eschborn, um am nächsten Tag eine kurze Anreise zum Start zu haben.

Start der 87 km-Route (Škoda Velotour Express) war um 08:55 Uhr und wir sollten mindestens 20 Minuten vorher im Startbereich sein. Vorher waren wir noch beim Service-Truck, da Marcels Pumpe nicht mehr als sechs Bar Druck schafft. Danach fuhr er mit acht - ein ganz neues Gefühl für ihn. Neu für mich war das Garmin Edge 820, welches am Dienstag in der Packstation war. Da es einen Touchscreen hat, dachte ich, dass die Knöpfe unten auch so funktionieren und verzweiftelte, weil ich die Tour nicht starten konnte. Natürlich hätte ich mich am Vorabend intensiver damit beschäftigen können, habe ich aber nunmal nicht. In den Einstellungen kann man einen automatischen Start auswählen, sobald man schneller als sechs Meilen pro Stunde fährt und damit konnte ich dann losfahren. Eigentlich hatte ich alles auf metrische Einheiten umgestellt, aber die Anzeige im Profil muss ich scheinbar noch anpassen. So fuhr ich das ganze Rennen mit Meilen pro Stunde in der Anzeige. Da wurde das Kopfrechnen wieder ein bisschen nebenbei trainiert. Am Ende der Tour habe ich übrigens den Knopf noch gefunden, um das Rennen auf dem Gerät zu beenden. Den sieht man von oben halt nicht, wenn man das Gerät so wie ich auf dem Lenker installiert hat. Bis zur nächsten Fahrt kann ich mich jetzt ja etwas intensiver mit den Einstellungsmöglichkeiten befassen.

In der Frankfurter Innenstadt wurde die Streckenführung leicht geändert. Erstmals fuhren wir auch über den Main und einen kurzen Teil der Strecke in Sachsenhausen. Von Frankfurt aus ging es direkt nach Oberursel, ohne den Schlenker über Bad Homburg. Kurz vor dem Start der Bergwertung nahm ich mein erstes Gel, welches ich zu Hause noch gefunden hatte. Das Mindesthaltbarkeitsdatum war 09/2017, aber es geht mir gut. Gewirkt hat es scheinbar auch, denn ich bin ohne große Probleme oben auf dem Feldberg angekommen. Es ist echt gut, wenn man ungefähr weiß, wie weit es nach welcher Kurve noch ist und wenn man am Sandplacken angekommen ist.

Beim zweiten Anstieg nach dem Feldberg merkte ich beim Treten im Stehen, dass meine Beine Anzeichen von Krämpfen zeigten. Also fuhr ich sitzend weiter. Auf dem Weg nach Ruppertshain beim letzten Anstieg (wirklich?) sprang mir beim Schalten die Kette einmal ab, so dass ich anhalten musste. Sofort meldeten sich auch die Muskeln im Oberschenkel und ich schob das Rad für zwei Minuten. Fahren ging da gar nicht. Meine Hände sahen auch super aus, so dass ich keinem Kind an der Strecke High Five geben konnte. Also, hätte ich schon gekonnt, aber das wäre echt fies gewesen. Es ist echt toll, wie man unterwegs angefeuert wird. Teilweise hört man von kleinen Kindern auch Sprüche wie „Du gewinnst“ und denkt sich dann „Nein, hier fahren gerade die Startblöcke sieben und aufwärts. Der Gewinner ist vllt. schon längst im Ziel!“ 

War das wirklich der letzte Anstieg? Natürlich nicht! In Kelkheim gibt es jedes Jahr ein kurzes Stück mit 20% Steigung. Und wer möchte und zeitlich gut unterwegs ist, kann ja auch noch den Anstieg in Mammolshain fahren. Ich durfte nicht mehr auf die längere Strecke abbiegen, das war allerdings auch nie mein Ziel. Vllt. im nächsten Jahr. Aber auch nur vielleicht. Das Ende der Strecke ist relativ flach und trainierte Sportler beschleunigen nochmal auf 40 km/h und mehr. Wenn man aber auch einen Großteil des Rennens in einer Gruppe mit Windschatten fährt, hat man am Ende auch mehr Kraft. Der Gewinner hatte übrigens auf der ganzen Strecke einen Schnitt von mehr als 40 km/h. Am Feldberg waren es 26 km/h. Ich bin da schön mit so mit 12 km/h hoch, wie jedes Jahr. Meine Beine zeigen allerdings gerade noch keine Anzeichen von Muskelkater und extremen Schmerzen, wie 2016.

Was war neben dem Wetter noch schön? Ich habe keinen einzigen Unfall gesehen und auch viel weniger platte Reifen. Über 1000 Teilnehmer beim Jedermannrennen - toll! Und ich habe für mich eine neue höchste Durchschnittsgeschwindigkeit bei der Teilstrecke „Durchfahrt Frankfurt“ aufgestellt. Am Feldberg leider nicht, aber da waren ja noch die drei Anstiege danach. Ich bin gespannt, wie die Strecke 2020 aussieht! Von mir aus gerne nur mit einem oder zwei weiteren Anstiegen. 

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