Sport

Frankfurt City Triathlon 2016

Am 08.08.2016 fand der Frankfurt City Triathlon statt. Maike und ich waren für die Sprintdistanz angemeldet, was bedeutete, dass wir erst 750 m im Langener Waldsee schwammen, dann 28 km mit dem Rad in die Innenstadt fuhren und anschließend 5 km liefen. Angemeldet hatte ich uns im November, so dass wir viel Zeit für die Vorbereitung hatten, die allerdings durch eine Verletzung und den Urlaub in Namibia unterbrochen wurde. Letztendlich war das aber nicht schlimm.

Zwei Tage vor dem Wettkampf fuhren wir zur Frankfurter Börse, um die Startunterlagen abzuholen und die Wettkampfbesprechung zu hören. Für uns als Erststarter gab es noch viele offene Fragen, die allerdings in der Besprechung alle geklärt wurden. Auf der Triathlon-Messe im Bereich der Hauptwache kaufte ich noch einen Einteiler, damit ich mich nicht bei jedem Wechsel umziehen musste. Für einen Neoprenanzug war das Wasser zu warm, aber ich hätte gerne einen ausprobiert. Zu Hause packten wir die Beutel für die Wechselzonen mit den entsprechenden Gegenständen und prüften alles noch mehrfach nach. Jetzt waren wir schon ganz schön aufgeregt.

Beim Check der Räder zu Hause ist uns aufgefallen, dass bei Maike der Hinterreifen platt war. Also nochmal schnell bei Youtube ein Video angeschaut, wie man das Hinterrad abmontiert und den Schlauch wechselt, da wir bisher nur einmal einen Schlauch wechseln mussten und da dementsprechend noch nicht so erfahren sind.

Am Samstag konnte man die Fahrräder zum Check-In nach Langen bringen. Frei nach dem Motto "Versuch macht klug", ob es passt, montierten wir die Vorderräder ab und packten die Räder in den Kofferraum vom Corsa. Mit den Sitzen in vorderster Position passten die zwei Räder und alle Beutel so gerade rein. Wir wählten die Strecke zum See von Süden aus, um zu gucken, wie lange die Fahrt dauert, da am Sonntag die Strecke von Norden aus gesperrt wurde. Es war die richtige Entscheidung, da die meisten Autos von Norden her kamen und wir viel einfacher zum See hin abbiegen konnten. Die meisten Autos hielten an beiden Seiten der Zufahrt, die wenigsten fuhren durch zum Parkplatz. Wir brachten unsere Räder zu den Wettkampfrichtern und konnten sie danach in die Wechselzone bringen. Danach gingen wir weiter zur Wechselzone, um unseren Beutel für die Radstrecke abzulegen. Am Ende gaben wir auch noch den Laufbeutel ab und fuhren wieder zurück nach Hause. Am Abend gingen wir im Heimathafen in Offenbach essen, was bestimmt nicht die optimale Wettkampfvorbereitung war, aber definitiv lecker.

 

Nun war der Wettkampftag gekommen! Es gab Shuttlebusse um 6:30 Uhr und 7:30 Uhr zum Waldsee, aber da wir erst um 10:30 Uhr unseren Start hatten, fuhren wir mit dem Auto. Maikes Schwester und eine Freundin waren so freundlich, uns zum See zu fahren, damit wir später nicht nochmal nach Langen mussten, um das Auto abzuholen. Die beiden feuerten uns beim Start, ersten Wechsel und im Ziel an. Am See schauten wir uns erst ein paar Wechsel von Teilnehmern der olympischen Distanz an und dabei merkten wir, dass wir vergessen hatten, unsere Startnummern auf die Handoberflächen zu schreiben. Damit waren wir allerdings nicht alleine und man konnte dies direkt bei der Ankunft nachholen. 

Wir hatten noch 90 Minuten Zeit bis zu unserem Start und schauten uns den Start einer Gruppe der olympischen Distanz an. Nachdem wir uns umgezogen hatten, gaben wir die Beutel mit der Kleidung für nach dem Wettkampf ab, dachten uns dann aber, dass das gar nicht so schlau war, da wir uns ja noch mit den Handtüchern an den See hätten legen können. Die Zeit verging sehr schnell und um 10:25 Uhr begaben wir uns in den Startbereich, wo wir über die Matte zum Aktivieren des Zeitmessungschips liefen. Zusammen mit den anderen Startern zählten wir den Countdown runter und sprangen dann in den See.

Die Sicht unter Wasser war nicht gut. Man konnte so gerade die Füße von der Person sehen, die direkt vor einem schwamm. Die Strecke hatte die Form eines U. Wir mussten bis zur zweiten Boje schwimmen, dann abbiegen und bei der nächsten Boje wieder abbiegen. Mit der Orientierung im See hat es nicht so gut geklappt, so dass ich laut GPS insgesamt 822 m anstatt der 750 m geschwommen bin. Bei der Geschwindigkeit gibt es auf jeden Fall noch Verbesserungspotential! Ich schwamm mit 2:04 / 100 m und ging nach 17:04 Minuten aus dem Wasser.

In der Wechselzone 1 verbrachte ich 4:38 Minuten. Das geht auch schneller. Auf dem Weg zum Rad fühlte ich mich ganz schön erschöpft und dachte mir, dass das jetzt ja noch was werden kann. Lag vielleicht auch daran, dass ich am Morgen kaum etwas getrunken hatte. Beim Rad holte mich dann auch Maike ein, die ein bisschen langsamer geschwommen war, aber nicht so beim Wechsel getrödelt hatte. Sie hat mich aus der Ferne schon beim Laufen mit den Radschuhen erkannt. Zusammen schoben wir unsere Räder aus der Wechselzone und starteten in den zweiten Teil vom Triathlon: 28 km mit dem Rad zum Main und dann eine Runde über Schwanheim und die Mainzer Landstraße zur Hauptwache.

 

Hier war das Fahren im Windschatten verboten. Beim Schwimmen hatte sich die Gruppe jedoch auch weitestgehend entzerrt, so dass der Mindestabstand kein Problem war. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 31,8 km/h legte ich eine persönliche Bestleistung hin und auch Maike fuhr das Radrennen ihres Lebens. Ich bewundere die Fahrer, die mich überholten und dabei völlig entspannt aussahen. Die Zeit verging wie im Flug und ich hätte auch noch etwas weiter fahren können. Freie Straßen ohne Ampeln sind schon besonders.

In der Innenstadt war die Wechselzone 2, direkt neben dem Ziel. Zusammen mit mir kamen einige Fahrer an, die die olympische Distanz absolvierten. Wir mussten zu diesem Zeitpunkt die Räder schon relativ weit schieben, bis wir sie aufhängen konnten. Hier wechselte ich etwas schneller und war nach 2:15 Minuten auf der Laufstrecke. Ich musste ja nur die Schuhe wechseln und den Helm einpacken.

Die Gruppe in der ich mich befand legte ein Tempo von 4:30 Minuten pro Kilometer vor. Nach 600 m dachte ich mir, dass das auf 5 km nicht gut gehen kann und verlangsamte das Tempo. Bei der Verpflegungsstation merkte ich, dass ich echt nicht im Laufen trinken kann, wollte aber auch nicht anhalten. Für einen Schluck hat es jedoch gereicht. Die zweite Station lies ich danach komplett aus. Etwas verwundert war ich, als meine Laufuhr bei dem Schild, welches den 4. Kilometer ankündigte, noch nicht so weit war. Das war mir in dem Moment allerdings ziemlich egal. Am Ende zeigte sie auch eine Laufstrecke von 4,7 anstatt 5 km an. Bei 1:44:29 kam ich ins Ziel und freute mich wie ein kleines Kind, dass ich deutlich schneller als die anvisierten zwei Stunden war. 

Nach diesem tollen Triathlon freuen wir uns schon auf den nächsten, spätestens Frankfurt 2017.

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