Reisen

Es geht nach Alaska!

Ende Mai fliege ich mit zwei Arbeitskollegen nach Alaska. Der ganze Trip ist aus Zufall entstanden. Ich erwähnte bei einem Gespräch über Urlaubspläne, dass ich gerne mal in Alaska Lachse angeln würde. Akito teilte diesen Plan zufälligerweise. Kurze Zeit später war Erik auch überzeugt und die Planung ging los. So schnell kann es gehen! Der Zeitraum war auch schnell gefunden: Abflug Ende Mai und zwei Wochen sollen es sein. Mit Condor fliegen wir direkt von Frankfurt aus nach Anchorage und zahlen dafür nur 830 € pro Person. Gebucht haben wir Ende Dezember.

Den Mietwagen in der Kategorie Fullsize haben wir bei bei Alamo für 850 € gebucht. Uns war wichtig, dass der Anbieter direkt im Flughafen sitzt und wir nicht erst noch mit einem Shuttle fahren müssen. Mit der WikiCamps United States App haben wir einen Überblick über viele, wenn nicht alle, Campingplätze inklusive Ausstattung. Jetzt fehlt nur noch die genaue Route, das Zelt und Camping-Equipment, welches wir uns noch in Deutschland kaufen und von der Familie organisieren werden. Fest steht auf jeden Fall, dass wir uns einen Tag lang einen professionellen Angelguide gönnen werden, um auf der Kenai-Halbinsel Lachse zu angeln und in den Denali-Nationalpark wollen. Mit der Fähre oder dem Flugzeug nach Kodiak zu reisen ist uns etwas zu teuer, weswegen wir auf dem Festland bleiben werden.

In Alaska kann es im Juni auf Höhe des Denali-Nationalparks auch noch schneien (siehe http://wetterkanal.kachelmannwetter.com/alaska-vom-hochsommer-zurueck-in-den-winter/). Als Zelt haben wir daher ein winterfestes Tunnelzelt im Auge, eine Thermoisomatte und einen Schlafsack mit einer Komforttemperatur von mindestens -5° C. Der Rat im Fachgeschäft zu Komfort-, Grenz- und Extremtemperatur bei Schlafsäcken war, die letzten beiden mal zu ignorieren, weil man sich ja wohlfühlen möchte im Urlaub. Sehe ich auch so.

Viele Campingplätze in Alaska sind kostenlos, private kosten bis zu 30$ pro Nacht. Das Equipment zu kaufen ist also günstiger, als jede Nacht eine feste Unterkunft zu buchen, wenn man realistische 100$ pro Nacht ansetzt, und ich komme auch dem Silber-Status beim Outdoor-Händler meines Vertrauens ein Stück näher. Zusätzlich steht es danach für weitere Reisen zur Verfügung. Gaskocher, Campinggeschirr, Wanderschuhe usw. sind vorhanden, was von Vorteil ist. Es muss am Ende nur geschaut werden, wie die Aufteilung in den Rucksäcken sein wird. Dank Packsäcken kann man ja Kleidung so einpacken, dass so wenig Platz wie möglich eingenommen wird und durch Waschmöglichkeiten in Orten und auf Campingplätzen muss auch nicht Wäsche für zwei Wochen eingepackt werden.

Zum Angeln werde ich noch eine Reisesteckrute zum Spinnfischen besorgen. Rollen sind vorhanden, allerdings werde ich die Schnur vorher nochmal austauschen. Köder besorge ich dann vor Ort, da die ja wissen, was die Fische mögen. Einen Angelschein kann man online kaufen und sich zu Hause ausdrucken. Aktuell kostet er für zwei Wochen 105$. Für Königslachs gibt es für den Zeitraum noch einen Aufpreis in Höhe von 75$. Eine Übersicht findet man unter: http://www.adfg.alaska.gov/index.cfm?adfg=sportlicense.prices 

Die Detailplanung folgt nun im April, wenn wir uns ein langes Wochenende auf Mallorca gönnen.

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